Projekt: Bau eines Insektenhotels für das „Hospiz für Hamburgs Süden“

Bild: Hospiz für Hamburgs Süden (DRK Kreisverband Hamburg-Harburg e.V.)

Die Idee zum Bau eines Insektenhotels im Garten des „Hospiz für Hamburgs Süden“ hatte unser Gruppenleiter Peter Eckhoff. Seine Mutter hatte dort 2014 ihre letzten Lebenswochen verbracht und als Dankeschön für die liebevolle Betreuung ein wenig Geld zur Realisierung des Projektes in Aussicht gestellt. Wir waren ja schon geübt im Bau von Insektenhotels … aber nicht in dieser Größe! Gerne nahmen wir diese Herausforderung an.

Bau Insektenhotel 7Ende März starteten wir mit den Betonierungsarbeiten für die Balkenträger. In den folgenden Gruppenstunden bauten wir das eigentliche Insektenhotel und sorgten für die Füllungen (Lochsteine, Lehmsteine, Holz mit gebohrten Löchern, Holzwolle, Rindenstücke, Stroh, dicke Grashalme und Tannenzapfen).

Nach den Sommerferien folgt noch der Anstrich und die offizielle Übergabe an das Hospiz.

Barfußpark Egestorf

BarfußparkDas diesjährige Bezirkstreffen führte uns in den Barfußpark nach Egestorf. Mit den befreundeten Pfadfinderstämmen aus dem VCP Bezirk Heide erlebten wir einen tollen Tag mit vielen (teils) neuen Sinneserfahrungen für unsere Füße. Es wird von Eltern behauptet, dass manche Füße erst eine Woche später wieder komplett sauber waren 🙂

 

Neue Besen kehren gut?

An einem heißen Sommertag machten wir uns am 2. Juli mit dem Zug und per Rad auf, um Johann Kröger in Oldendorf (Kreis Stade) zu besuchen. Herr Kröger beherrscht noch das alte Handwerk des Besenbindens.

So zeigte er uns, wie man damals zu Urgroßelterns Zeiten auf den Bauernhöfen aus Reisig einen Besen band. Die Reisigbündel bestehen aus jungen, biegsamen Birkenzweigen, die Herr Kröger im Winter in der Stader Geest geschnitten hat und die mindestens ein Jahr bei ihm in der Scheune getrocknet sind. Auf einem selbst geschmiedeten Dreibein wird ein Reisigbündel, bestehend aus ca. 30 Zweigen, zusammengepresst und dann mit Sisal fest zusammen gebunden. Zum Schluss wird noch ein Besenstiel aus geschältem Weiden- oder Haselnussholz in das Bündel getrieben. Nach ca. 10 Minuten ist Herr Kröger mit einem Besen fertig.

Seine Besen finden noch heute reißenden Absatz auf Handwerkermärkten in Norddeutschland. Manche kaufen einen Besen nur als Dekoration, aber andere, weil diese Besen besser als manche industriell gefertigten Besen den Hof kehren. So zählt zum Beispiel der Zoo in der Wingst zu seinen Stammkunden.

Zum Abschluss durfte jeder selbst ran und einen eigenen Besen binden, der auch mit nach Hause genommen werden durfte. Eine kleine Herausforderung auf dem Fahrrad. Und wir halten (nach Test) fest: Die neuen alten Besen kehren gut!

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!

Imker1Heute empfing uns der Hobby-Imker Hans Leopold vom Imkerverein Buchholz i.d.N. im Museumsdorf Seppensen, um uns einiges Interessantes über Honigbienen zu erzählen. Zu erst sahen wir einen kurzen Film, der uns die Arbeit des Imkers und das Leben eines Bienenvolks im Bienenstock näher brachte. Anschließend gingen wir zum Bienenstand und schauten uns die fleißigen Bienen direkt live im Bienenstock an. Weiterlesen

Schuster bleib bei deinen Leisten

Bis zu den Sommerferien wollen wir uns mit einigen ausgewählten alten Handwerksberufen beschäftigen. Den Anfang macht der Schuhmacher. Es folgen der Imker, Besenbinder und Schmied.

Schuhmacher2Man könnte meinen, jeder trägt Schuhe, also muss es auch viele Schuhmacher geben. Weit gefehlt. Denn Schuhe werden inzwischen industriell durch Maschinen produziert. „Das hat nichts mehr mit dem alten Handwerk des Schuhmachers zu tun“, erzählte uns Fritz Dehrmann. „Welcher Schuh hat heute noch eine Brandsohle aus Leder oder wird nicht geklebt?“ Die meisten Schuhmacher arbeiten heutzutage in Reparaturwerkstätten. So auch Fritz Dehrmann. 50 Jahre war er selbstständig in seiner eigenen Werkstatt in Hittfeld tätig, die er vor einigen Jahren in ein Schuhmuseum umwandelte und nun für uns öffnete. Weiterlesen

Wölfe unter sich

WolfcenterAm 1. Mai 2015 brachen die Pfadis der Gruppe „Wölfe“ zum Wolfcenter nach Dörverden auf. Das Aufeinandertreffen der Wölfe war schon lange geplant, sollte aber erst jetzt Wirklichkeit werden. Entsprechend groß war die Vorfreude. Anders als die meisten Besucher fuhren wir aber nicht bequem direkt auf den Parkplatz des Wolfcenters, sondern hielten einige Kilometer vorher an, um durch Wald und Feld bis zum Wolfcenter zu hajken. Denn den wahren wilden Tieren begegnet man nur in freier Wildbahn, dachten wir uns (vgl. Warnhinweis).

ZeckenalarmGlücklicherweise kamen wir alle gesund und munter am Wolfcenter an, gerade rechtzeitig zu einer Führung mit Fütterung. Am Ende der rund einstündigen Führung konnten wir sogar zusammen mit den Wölfen heulen. Ein ganz besonderes Erlebnis. Wir lernten viel über die Lebensweise der Wölfe, die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland, die Gefahren, die damit verbunden sind, und wie man diese versucht zu beherrschen.

StreichelwolfNach einer ausgiebigen Stärkung am Festtagsbüffet des Restaurants „Wolfsrevier“ durften wir einen „Streichelwolf“ aus der Nähe betrachten und anfassen. Er ließ sich sogar auf ein Gruppenfoto mit uns ein (siehe Foto links). Bevor ein schöner Ausflug mal wieder zu Ende ging, machten wir auf der Rückfahrt noch einen kurzen Halt an einer Eisdiele. Ein Eis geht schließlich immer. Und ein Besuch im Wolfcenter (www.wolfcenter.de) ist echt empfehlenswert.

Der Berg ruft!

Eine kleine Gruppe von Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus Wittingen und Buchholz brachen am vergangenen Samstag auf, um die „Wolfswarte“ im Harz zu erklimmen. Startpunkt war das EC-Tagungszentrum in Altenau. Dort trafen sich die abenteuerlustigen Pfadis am Vorabend. Auf dem Weg durch teilweise knietiefen Schnee begleiteten uns der Dammgraben und die große Oker. Am steilsten war der Aufstieg von der Philipsbrücke vorbei am Okerstein hinauf bis zum Oberen Bruchbergweg. Wir wurden durch einen herrlichen Ausblick bei herrlichstem Wetter belohnt.

imageimageNach insgesamt ca. 13 km Wanderung kamen wir geschafft wieder in Altenau an. Während einige in die Kristall-Therme zur Regeneration gingen, waren andere fit genug, um noch ein wenig zu rodeln. Am Sonntag ging es dann nach Andacht und Frühstück wieder zurück nach Hause. Wir danken den Wittingern für dieses tolle gemeinsame Harz-Wochenende.

Auf dem Hinweg am Freitag hatten wir noch genug Zeit für einen kleinen Abstecher zur Gedenkstätte Bergen-Belsen. Das KZ Bergen-Belsen wurde am 15.04.1945, also vor knapp 70 Jahren durch die britische Armee befreit. Unfassbar, was damals auf deutschem Boden von Deutschen für Verbrechen begangen wurden. Wir waren uns einig: so etwas darf nie wieder passieren, weder bei uns noch anderswo.

Friedenslicht 2014

Das Friedenslicht, welches jedes Jahr in der Adventszeit in der Geburtsgrotte in Betlehem entzündet und von Pfadfindern als Zeichen des Friedens in ganz Europa verteilt wird, erreichte am 14.12.2014 auch Apensen (bei Buxtehude). Im Rahmen des Friedenslicht-Gottesdienstes, der vom VCP-Stamm „Kleiner Prinz“ gestaltet wurde, nahmen auch wir das Friedenslicht in Empfang, um es nach Buchholz zu bringen.

20141214 Friedenslicht Apensen 01

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Wort zum Sonntag

Pfarrer Gereon Altar aus Essen spricht in der ARD das Wort zum Sonntag über das Friedenslicht aus Betlehem: